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Mit Hightech in die Historie eintauchen
Unterwasser-Archäologen sichern mit neuem Forschungsschiff historische Kulturgüter/ Effizienter Einsatz der "Janus" vor der
britischen Küste unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Sténuit Dreißig Meter lang, 16 Mann Besatzung, mit doppelsitzigem Spezial-U-Boot, Tiefsee-Unterwasserroboter und neuester
Sonartechnik ausgestattet - das sind die faszinierenden Eckdaten eines der modernsten Forschungs-Katamarane, den die Deep Sea Exploration plc (DSE) derzeit in britischen Gewässern einsetzt.
Unter der Leitung des erfahrenen Meeresarchäologen Dr. Robert Sténuit treibt die DSE, eine der führenden Aktiengesellschaften Europas im boomenden Markt der
Unterwasser-Archäologie, mit diesem HightechSchiff zwei seiner Erfolg versprechenden Bergungen voran: das Projekt "Bankers Wreck" sowie das "Projekt 2000". 1672 sank ein
Schiff mit großen Mengen an Goldbarren und Goldmünzen an Bord vor der Ostküste Englands. Mehr als 300 Jahre später verspricht das "Bankers Wreck" hohe Gewinnchancen für die
DSE-Investoren. Nach intensiven Recherchen fanden Wissenschaftler in Gerichtsakten, Versicherungsarchiven sowie den Unterlagen der Schiffsgesellschaft Hinweise auf den großen Wert der Ladung:
rund acht bis zehn Millionen US-Dollar.
Doch nicht nur das "Wrack der Bankiers", vor allem das mit Hilfe der Janus weiter vorangetriebene "Projekt 2000" lässt
Branchenkenner und Aktionäre der DSE aufhorchen. Experten gehen bei diesem Wrack eines Handelschiffes vom bislang größten bekannten Schatz in europäischen Gewässern aus. Nach seriösen
Schätzungen beläuft sich der Wert der Ladung aus Gold und Silber in Barren- und Münzenform, Juwelen sowie seltenen Artefakten auf rund 38 Millionen US-Dollar. Mehr als zehn Jahre nach
Recherchebeginn nähert sich der weltweit anerkannte Marinehistoriker Dr. Sténuit, der exklusiv bei der Deep Sea Exploration unter Vertrag steht, nun mit Hilfe der Janus seinem Forschungsziel.
Dabei erlaubt die neueste Digitaltechnik an Bord des Schiffes den Wissenschaftlern und Technikern, noch effizienter vorzugehen. Simultan können sie auf der Janus die
Unterwasseraufnahmen der Tauchboote, des Roboters und zudem der Taucher auf den Monitoren verfolgen und zeitnah auswerten. Die Meeresboden-Aufnahmen eines "Side-ScanSonars" und
eines "Multibeam-Sounder-Sonars" werden direkt in dreidimensionale hoch aufgelöste Bilder übersetzt, so dass auffällige Formen - wie die von Schiffwracks - schnell lokalisiert
werden können. Ob Unterwasserfahrzeug "Remora 2000", mit dem zwei Personen bis auf 610 Meter Tiefe vordringen können, oder Tauchroboter" Super Achilles", der in bis zu
1000 Meter Tiefe operiert - der Aluminium-Katamaran ist eine voll ausgestattete Forschungsstation für UnterwasserArchäologen, denen darüber hinaus für alle Operationen ein hochstabiles, sechs
Meter langes Beiboot zur Verfügung steht.
Auch die Crew der Janus kann bei den Operationen auf modernste Technik zurückgreifen. Bei Bedarf lässt sich das bis zu 225 Tonnen schwere
Schiff per "Joystick" selbst in hohem Seegang konstant über einem Punkt des Meeresbodens und sogar über einem beweglichen Ziel, wie z. B. einer Gruppe von Tauchern, halten - für
effiziente Bergungserfolge enorm wichtig. Das so genannte "Dynamic Positioning System" erfasst dafür in Echtzeit alle Daten der Bordsensoren und bildet sie vor dem Hintergrund einer
digitalisierten Marinekarte ab. Das erlaubt dem Kapitän, das Schiff jederzeit genauestens zu manövrieren. Da trotz aller Technik das Wetter ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist, kann
der Katamaran mit seinen 50 000 Litern Diesel nonstop bis zu 20 Tage auf See arbeiten und bei Bedarf rund 5 000 Seemeilen zurücklegen - so lassen sich auch Schlechtwetterphasen überbrücken.
In der Janus findet die rasante Entwicklung der Unterwasser-Technologie, die seit den achtziger Jahren die Schatzsuche auf dem Meeresboden revolutioniert hat, einen erneuten
Höhepunkt. Und einmal mehr entscheidet hier das Zusammenspiel von High-Tech, Wissenschaft und modernem Management über den Erfolg. Das weiß auch die Londoner Deep Sea Exploration, die
erfolgreich Know-how und Technik im Sinne der Anteilseigner bündelt. Von der Recherche über die Ortung und Bergung versunkener Schiffe bis hin zur Veräußerung der Funde leistet das
Unternehmen einen Full-Service für seine Investoren.
Flexibilität und Qualifikation der Mitarbeiter sind dabei die Kernkompetenzen des Unternehmens, das auch im deutschen Ratingen eine
Niederlassung betreibt. Je nach Bedarf erweitert das Management die Teams für die einzelnen Projekte um entsprechende Experten und BergungsMannschaften. Paul Wolff, Managing Director der Deep
Sea Exploration: "Gerade in der professionellen Unterwasser-Archäologie ist Zeit Geld, Effizienz ein Muss. Nur dann kann der Verkauf von Artefakten an Museen und Privatleute deutlich
mehr als die hohen Investitionen wieder einspielen." Daher ist es für die DSE selbstverständlich, nicht nur die besten Wissenschaftler, sondern auch das neueste auf dem Markt befindliche
Equipment wie das der Janus zu nutzen, so Wolff in Ratingen.
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