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Tauchkurs (1) im Hallenbad: Michaela taucht ab
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by Michaela Jankowsky
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Keine ganz leichte Aufgabe für eine Jugendliche mit 13 Jahren, aber zu schaffen.
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Vater und Tochter Jankowsky aus Berlin sind nun auch unter Wasser ein Team. Der Weg dahin war vielleicht für Michaela (13 J.) etwas länger, als sie es sich immer vorgestellt
hatte, die Erwachsenen haben ja immer Bedenken, wenn es um die Sicherheit beim Tauchsport geht, aber jetzt ist die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten. Nicht nur Vater Florian, der
den Tauchkurs für UnterWasserWelt mit der Videokamera begleitete (alle Uw - Bilder dieser Seite) ist jetzt besonders stolz auf seine Tochter, Michaela kann es kaum erwarten
endlich auch im Freiwasser mit Gerät in der neuen Welt zu verschwinden... In einer kleinen Serie erzählt Michaela selbst von Ihren Erlebnissen beim Tauchkurs und den ersten
Tauchgängen. Hi, Ich heiße Michi,
bin 13 Jahre jung und habe vor kurzem meinen Grundtauchschein gemacht. Davon möchte ich Euch nun in den nächsten Monaten
berichten. Da meine Eltern sowieso schon in einem Tauchverein sind, hatten wir kein Problem mit der Vereinswahl und schon war ich für den bevorstehenden Kurs angemeldet. Nach
einem langen, aber sehr informationsreichen Vorgespräch, wurden wir 16 Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt, die zu verschiedenen Zeiten trainieren sollten, da die zwei Tauchlehrer
nicht so viele Leute beaufsichtigen konnten.
Beim ersten Training wurden wir noch einmal unterteilt in jene, die schnorcheln konnten und jene für die Maske, Schnorchel und
Flossen noch völlig unbekannte Wesen waren. Letztere wurden nun mit der richtigen Flösseltechnik sowie mit einfachen Übungen wie Maske ausblasen oder Abtauchen bekanntgemacht. Ich
wurde in die andere Gruppe geschickt, da ich schon vorher im Verein zum Training ging und auch im Urlaub immer schnorchle.
Wider aller Erwartungen, hatte ich gar nicht so
große Probleme mit den Erwachsenen mitzuhalten, was wahrscheinlich daher kam, daß meine Flossen sehr hart sind.Bei diesem und dem nächsten Training durften wir leider noch nicht
mit Flasche ins Wasser, aber das sollte noch kommen.
Bis zum nächsten Mal
Michi
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Der Tauchkurs, den Michaela besuchte, war in den Anforderungen dem Ausbildungsprogramm jungendlicher und erwachsener Tauchschüler gleich. Da Kinder mit Erwachsenen zusammen zum
Tauchen gehen, muss natürlich die körperliche Kondition für die Beherrschung von Notfällen vorhanden sein. Auch Michaela hatte für die Bergungsübung zunächst einen Weg von
etwa 15 Metern unter Wasser zurückzulegen - mit angehaltenem Atem. Dann wurde der Taucher an die Wasseroberfläche gebracht. Wichtig dabei: Arm unter der Achsel, die Hand sichert
den Automaten im Mund des zu bergenden Tauchers, der Kopf ist überstreckt, damit die Luftwege zur Lunge frei sind und es muß beobachtet werden, daß beim Aufstieg der Taucher Luft
abatmet.
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Tauchkurse für Kinder und Jugendliche, worauf es ankommt
Besonders intensiv ist die Ausbildung bei Mitgliedschaft in einem Verein, allerdings muß hier die dafür zuständige Jugendabteilung auch gut organisiert sein. Bevor Sie Ihren
Nachwuchs in einem unbekannten Verein anmelden, hinterfagen Sie die Situation dort gründlich, etwa wie die Betreuung der Kinder und Jugendlichen erfolgt und ob geeignete
Ausrüstungen zur Verfügung stehen. Scheuen Sie sich nicht vor Vereinsbeitritt unverbindlich einer Trainingsstunde zuzusehen.
Nicht alle Tauschulen oder Tauchbasen sind auf
die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen vorbereitet. Fragen Sie direkt danach. Wenn eine Tauchschule schon im Vorfeld einer Anmeldung Bedenken äußert, werden Sie bzw Ihre
Kinder möglicherweise bei einem anderen Anbieter besser betreut werden. Das muß nicht die Leistungen einer Tauchschule schmälern, die für Erwachsene sicherlich eine gute
Ausbildung durchführt. Fragen Sie auch hier nach kinder- und jugendgerechter Ausrüstung, lassen Sie sich im Zweifel die Ausrüstung zeigen. Wird keine Freiwasserausbildung
angeboten, fehlt es hier wohl an geeignetem Kälteschutz aus dem Fundus der Schule. Das muß kein Mangel an der Ausbildungsbereitschaft allgemein sein, beschränkt aber den Kurs auf
die Hallenbadausbildung.
Die eigene ABC - Ausrüstung ist das A&O des Sporttauchens. Wer sich für die Grundausbildung selbst die elementarsten Dinge nicht selbst
anzuschaffen bereit ist, hat kein sonderlich starkes Interesse an der Sache und ist im individuellen Training behindert. Ein eigener passender Anzug, nur ein gut sitzendes Modell
kann auch optimalen Kälteschutz garantieren (man bedenke, Kinder kühlen schneller aus als Erwachsene!), ist die weitere Voraussetzung für eine gründliche Ausbildung. Wer sich am
langsam im Aufbau befindlichen Second Hand Markt nicht bedienen kann, der findet in Preislagen von etwa € 95 bis € 220 sehr gute neue Anzüge in Kinder - und
Jugendgrößen, die gegebenenfalls wieder verkauft werden können, ist der Sprößling dem Neopren entwachsen! Bei den Flossen ist darauf zu achten, daß das Flossenblatt nicht zu
hart ist, damit die Beinarbeit nicht überbelastet.
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Komfortable SUCHE in UnterWasserWelt
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