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Heute waren wir an der „Gelben Wand“ ein kleines Tauchgebiet mit vielen Felsen. Die Fahrt dorthin, etwa 4 km quer über den Golf von
Stella, dauerte etwas mehr als 10 Minuten. Nach dem Ankern zogen wir uns an. Heute sollten wir das erste Mal vom Boot aus ins Wasser springen – richtig
rückwärts ins Wasser fallen lassen. Ich war ganz aufgeregt, denn ich konnte mir erst nicht vorstellen, wie das funktioniert, aber die Erwachsenen machen das auch alle
so. Also, Hand auf Maske und Automaten, nicht mehr viel nachdenken und ab! Ich kam mir erst einmal vor wie in einer Waschmaschine! Überall blubberte es, aber nach zwei
Sekunden sah man schon wo man war. Ich schwamm zum Ankerseil zog mich daran hinab. Dabei durfte ich nicht vergessen immer wieder den Druckausgleich zu machen. Unten
am Anker warteten wir alle auf Bernd. Als wir komplett waren tauchten wir hinter Bernd um die Felsen. Dabei sah ich etwas am Grund glitzern. Ich tauchte hin und hielt
gleich darauf eine schöne Muschelschale in der Hand. Es war ein Seeohr. Kurz darauf kamen wir an einen großen Felsen Bernd nahm seinen Schnorchel in die Hand und
wühlte vorsichtig im Sand vor dem Felsen. Plötzlich schoss etwas aus dem Sand. Bernd griff einmal zielsicher in eine schwarze Tintenwolke und gleich darauf hatte er
einen mittelgroßen Octopus in der Hand. Wir durften ihn alle einmal vorsichtig streicheln. Danach war leider unser Luftvorrat verbraucht und wir tauchten auf. An
Bord legten wir die Ausrüstung ab, packten alles in unsere Taschen und verstauten alles sicher für die Rückfahrt zur Tauchbasis.
Bis morgen!
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