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Echte Bilder oder einfache Erinnerungsfotos? Bei Tauchgängen im Roten Meer hat mittlerweile bald jeder zweite Taucher eine Digitalkamera. Nach Rückkehr
vom Tauchgang vergleicht die Gruppe an Deck die Bilder und kopflose Fische, helle nun fast dunkel gewordene Objekte, unscharfe Hintergründe und farblose Felsen.
Diese Bildergebnisse machen es den Tauchern schwer, die Schönheiten, die sie beim Tauchen sahen, wiederzufinden. „Aber warum sind die so
bunten Korallen in meinen Fotos ausgebleicht?” fragt ein Taucher; „Und mein Hai” sagt ein anderer “warum ist er zu einem grauen Fleck
geworden?!?“ Viel diskreter betrachtet in einer Ecke ein Taucher die eigenen Bilder und schaut besonders zufrieden aus: Es war sicher eine ausgezeichnete Idee
das Brevet Digital Underwater Photographer Niveau 1 vor seiner Abfahrt zu vollenden und die Übungen im Pool vor dem Urlaub haben eindeutig Früchte getragen. Mit dem
Kurs "Digital Underwater Photography", schlägt PADI eigentlich ein zweistufiges Brevet vor, das auch den praktischen Einsatz vorsieht. Die erste Stufe
entwickelt die theoretischen Grundkenntnisse dank des Textbuches und einer Poolstunde, die es erlaubt mit der Digitalkamera in verschiedenen Situationen vertraut zu
werden. Gerade hiermit begreift man, dass die Praxis wie üblich nicht ersetzt werden kann, vor allem wenn die Übungen von einem kompetenten Profi betreut werden und in
einer besonders angebrachten Umgebung stattfinden. In der nähe des Wassers oder auf einer gemütlichen Terrasse vergibt der Tauchlehrer die gezielten Übungen. Während
eines detaillierten Briefings erklärt er, dass er aber das Wasser nicht betreten wird, damit er immer als Berater zur Verfügung stehen kann und sich jederzeit die
Photos seiner Tauchschüler anschauen kann. Das ist der Anfang eines Tauchgangs, der nicht nur Spass macht, sondern auch besonders effektiv ist um schnell und gut zu
lernen dank der von PADI entwickelten „SEATM Methode“ (aus dem Englischen "Shoot, Examine, Adjust" – "Schnappschuss, Überpprüfen,
Anpassen“). Worauf man hinaus will: Die Möglichkeiten der Digitalkamera bestens zu verwenden, indem man in einer Zwischenphase die Photos überprüft bevor man die
notwendigen Einstellungen vornimmt, um dem Ideal so nah wie möglich zu kommen. Um den Spass zu garantieren, der für ein erfolgreiches Training notwendig ist, wird
das Schwimmbad in einen Pfad verwandelt und mit für die spezifischen Übungen passenden Objekten verschiedener Grössen und Farben versehen, die unter verschiedenen
Beleuchtungsstärken und in verschiedenen Tiefen stehen. Eine Zwischenstation wird zum Beispiel dazu dienen die korrekte manuelle Einstellung des Weissabgleichs zu
finden, eine zweite ist der Tarierung für Bilder aus der Nähe gewidmet, eine dritte dann Gegenlichtsituationen zu beherrschen und so weiter. Indem man die
Schritte vereinfacht, werden die Vorteile des Kurses gleich deutlich: Erstens ist es notwendig die Verwendung der Digitalkamera zu beherrschen, zweitens muss man
lernen stabil zu sein, damit man erfolgreich den präzisen Fokus findet und gleichzeitig der Umgebung nicht schadet und letztendlich ist es wichtig die richtigen
Einstellungen zu finden um die Unterwasserobjekte hervorzuheben und eine Reihe von Einstellungskombinationen der Kamera zu definieren, die dann immer effektiver
eingesetzt werden. Der Taucher selbst wird über die Ergebnisse staunen. Dank der Praxis und der guten Ratschläge macht eine einzige Stunde unter Wasser den Unterschied
in Fällen, in denen sonst erst nach einer Reihe frustrierender Tauchgänge schöne Fotos geschossen werden könnten. Diese eine Stunde macht aus dem Anfänger einen
kompetenten Fotografen – einen Fotografen, der sich auf dem Deck nach einem wunderschönen Tag über die Vergrößerungen freuen wird, die er zu Hause aufhängen
kann, während sich die anderen nur Erinnerungsfotos austauschen werden… Als die Specialty eingeführt wurde, hat PADI auch einen Zweitageskurs angeboten für
Tauchlehrer, die zur digitalen Unterwasserfotografie übergehen wollten. Somit wird der Tauchlehrer zu einem kompetenten Profi der Fotografie, der seine
Unterwasserkünstler gewissenhaft durch die Erlernungsphasen führt. Die Ergebnisse sind dann bemerkenswert: Dank der leicht durch das Textbuch und einen guten
Tauchlehrer unter Wasser erworbenen Kenntnisse sind die Fortschritte deutlich feststellbar. Also: mit dem Textbuch und gut organisierten Unterwasserstunden erhalten
wir unerhoffte Ergebnisse – einen großen Auslöser!
Interesse? Kontaktieren Sie eine der vielen PADI Tauchbasen, die den Digital Underwater
Photographer Kurs anbieten: http://deutsch.padi.com/german/html/news.asp
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