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Harald Bolten (geb. 1958) ist von Beruf Chemieingenieur und wohnt in Stade / Niedersachsen. Als Jugendlicher war er schon ein begeisterter Schnorchler und verfolgte gebannt die
Filme von Cousteau im Fernsehen. Während des Studiums an der Uni Karlsruhe ergab sich dann 1980 die Gelegenheit, das Tauchen in der dortigen Tauchsportgruppe gründlich zu
erlernen. Trainiert wurde neben dem Hallenbad in dunklen, kalten Baggerseen mit oft nur 1-2 m Sicht in der Umgebung von Karlsruhe. Später folgten einige Tauchgänge im Bodensee und
in Österreich.
Wie er selbst erzählt, ergab sich die erste Gelegenheit zu einem Tauchgang im Meer 1985 bei einem Urlaub in Fuerteventura. Das war natürlich ein
überwältigendes Erlebnis, das einer meiner Mittaucher mit einer Kamera festhielt. Zu diesem Zeitpunkt kam in mir der Wunsch auf, das unter Wasser Gesehene auch mittels einer
Kamera festhalten zu können. Also legte ich mir vor dem ersten Malediven-Tauchurlaub eine Motormarine I von Sea&Sea mit internem Blitz zu, die ich dann einige Jahre benutzte.
Als mir einige Zeit später ein Tauchlehrer auf den Malediven die Motormarine II mit externem Blitz und Wechselobjektiven vorstellte, war kein Halten mehr. Dieses System musste ich
haben. Ich habe diese Ausrüstung von 1992 bis 1997 benutzt und dabei immer mehr erweitert, z.B. mit einem Sea&Sea 300 TTL Blitz sowie den beiden Makro-Vorsätzen 1:2 und 1:3
sowie dem 20mm und 16mm Weitwinkel und später der neuen Motormarine II EX.
Mit der Motormarine II habe ich sehr viel über die Unterwasserfotografie gelernt, doch nach 5
Jahren hatte ich die Möglichkeiten des Systems weitgehend ausgeschöpft. Insbesondere vermisste ich eine Fisheye-Optik, da ich als begeisterter Wracktaucher mehr von den Wracks auf
den Film bannen wollte, insbesondere bei den schlechten Sichtweiten in der Ostseee. Also überwand ich mich, mir eine Nikonos RS mit dem entsprechenden 13mm Fisheye,
den Nikonos SB-104 Blitz sowie dem 50mm Makro und dem 28mm Normalobjektiv zuzulegen. Schon die ersten Bilder zeigten mir, dass da doch noch ein großer Qualitätssprung bei den
Bildern im Vergleich zur Motormarine II drin ist. Mit dem Fisheye gelangen mir dann auch sehr gute Wrackaufnahmen, insbesondere bei zwei Reisen nach Truk Lagoon. Außerdem
ermöglichten sie mir bessere Bilder in trüberen Gewässern, wie zum Beispiel dem Kreidesee in Hemmoor, der sozusagen bei mir „vor der Haustüre“ liegt, und in dem ich
möglichst an jedem freien Wochenende auch meine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern versuche. Als neuestes Ausrüstungsteil habe ich mir noch das neue 18mm Weitwinkelobjektiv
für die Nikonos RS zugelegt.
Meine Urlaube verbringe ich natürlich weitgehend unter Wasser. Besonders oft hat es mich auf die Malediven verschlagen. Ich war bereits 14 mal
dort. Allerdings habe ich, nachdem ich die verwüsteten Riffe nach dem Korallensterben des Jahres 1998 gesehen hatte, beschlossen, dass es nun auch mal Zeit ist, auch mal andere
(und zum Teil deutlich kältere) Gewässer zu erforschen. So hatte ich zum Beispiel in diesem Jahr die Gelegenheit, einmal den großen weißen Hai sowie Seelöwen in den Kelpwäldern
Südafrikas abzulichten. Weitere von mir favorisierte Tauchziele sind das Rote Meer mit seinen exzellenten Sichtweiten sowie die Karibik. Als Nächstes aber stehen Buckelwale,
kalifornische Kelpwälder sowie die kalte Unterwasserlandschaft Kanadas auf meiner fotografischen Wunschliste.
Die Unterwasserfotografie ist für mich ein Hobby, kein Beruf,
und ich stelle entsprechende Diashows mit Überblendtechnik sowie der entsprechenden, synchronisierten Musik hauptsächlich für mich, meine mich beim Tauchen begleitende
Lebensgefährtin sowie meine Taucherfreunde zusammen.
Meine besten Bilder habe ich nach und nach auf meiner Homepage abgebildet, vor allem um den Tauchern, mit denen ich im
Urlaub tauche, die Motive auch als Erinnerung zugänglich zu machen. Web: http://members.aol.com/HBBolten/index.htm
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