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Schon als Kind erlernte er recht früh, durch einen Zweitwohnsitz am Wörthersee, die Welt unter Wasser mit der ABC Ausrüstung kennen. Die besondere Aufmerksamkeit der
Jugendlichen galt zu dieser Zeit den unzähligen Kriegsrelikten, die bereits ab einer Tiefe von 4 bis 5m zu finden waren. Unbewusst der Gefahr wurde dabei auch die Geschicklichkeit
unter Wasser antrainiert.
Sein damaliges Highlight war der Fund einer Fliegerbombe, die er der Feuerwehr meldete, worauf das Strandbad in Reifnitz evakuiert werden
musste. Als Belohnung durfte er dann mit einem Feuerwehrtaucher einen Schnuppertauchgang durchführen. Hier begann seine große Leidenschaft zum Tauchsport, die ihm auch von
seinem Vater als ehemaliger U-Bootfahrer, in die Wiege gelegt wurde. 1996 wurde die erste Filmkamera gekauft, ein Jahr darauf der erste Fotoapparat. Bis zum heutigen Tag wollte
er keines dieser beiden aufwendigen Hobbys vernachlässigen, auch mit dem Bewusstsein, dass die eigene Entwicklung darunter leidet. Sein Statement dazu: „Ich sehe keine
Konkurrenz dieser beiden Disziplinen, sondern eine Ergänzung. Beim Fotografieren kann man wunderbar einen Moment einfrieren und die Details eines Tieres bewundern. Auch kann man
ein Bild mit eigenen Ideen inszenieren. Aber das Verhalten eines Tieres mit seinen einzigartigen Bewegungen lassen sich nur mit einem Film dokumentieren.“
Gleich
seinem Vorbild Hans Hass, den er auch persönlich kennen lernen durfte, versuchte er bei unzähligen Vorträgen, die wunderbare, farbenfrohe Unterwasserwelt auch Nichttauchern
näher zu bringen. Dabei reizten ihn besonders Aufnahmen unter erschwerten Bedienungen wie beim: Eistauchen, Höhlentauchen, Flusstauchen und tieferen Wracktauchgängen. Nebenbei
entstand auch eine Liebe zu alten Ausrüstungsgegenständen und so entstand mit der Zeit eine beachtliche Raritätensammlung. (http://tophai.jimdo.com/meine-raritätensammlung/)
Dazu Heinz Toperczer: „Filme von Hans Hass und Jacques Cousteau waren für mich Pflichtsendungen. Die persönliche Begegnung mit Hans und Lotte Hass intensivierte noch meinen
Drang die Entstehungsgeschichte des Tauchens zu erforschen und einige Zeitzeugen von damals zu sammeln.“
Bei seinen rund 1500 Tauchgängen kam aber auch die Ausbildung
nicht zu kurz. Als Tauchlehrer beim österreichischen Berufstauchlehrerverband (www.eobv.eu) hilft er Jahr für Jahr, ehrenamtlich sein Praxiswissen den Tauchschülern weiter zu
geben und sich selbst taucherisch am laufenden zu halten. Damit noch nicht genug, ist er auch für die Pressearbeit bei diesem österreichischen Traditionstauchverband
verantwortlich. So fehlten die Zeit und auch das Bestreben an Film- und Fotowettbewerben teilzunehmen. Einzig im Jahr 1999 wurde er von seinem Fotolabor überredet, bei dem
damaligen „Hans Hass Fotofestival“ in Graz ein Foto einzureichen. Das mit einer Motormarine 2 EX entstandene Muränenfoto, bekam zu seiner Überraschung den zweiten Platz
zugesprochen. Heinz Toperczer: „Ich habe bisher meine Anerkennung immer vom Publikum meiner gut besuchten Vorträge bekommen. Doch in letzter Zeit bin ich zu der Erkenntnis
gekommen, dass man durch die Teilnahme bei Wettbewerben an gewisse Richtlinien gebunden ist, von denen man auch profitieren kann und sollte. Mal sehen was die Zukunft bringt und
die Herausforderung hält uns doch alle jung, oder?“
Mehr von seiner Unterwasserwelt auf: www.tophai.jimdo.com
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