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STARTSEITE PORTRAIT Portrait Dirk Ritter Videoproduktion
Gewinnspiel f.re.e

>Sehen<

ist die Basis

guter Kameraarbeit

unter Wasser



das Drehbuch schreiben die Antagonisten.

UWW 12.04

Bereits in der Jugend hat sich Dirk Ritter für den Wassersport begeistert. Mit 14 segelte er erfolgreich seine erste eigene Jolle und bestand als 18-jähriger die Sport-Hochseeschiffer-Prüfung zur Steuerung hochseegängiger Yachten. Im Rahmen von Reparatur und Servicearbeiten war dabei der Umgang mit Maske und Schnorchel selbstverständlich.

 „Das Gerätetauchen zeigte mir ein Zufallsbekannter an einem Strand der Costa Brava. Er setzte mich mit der Flasche unterm Arm ins hüttiefe Wasser und sagte, dass ich dort sitzen bleiben sollte, um mich an das Atmen zu gewöhnen. Lange hat es mich an der Stelle jedoch nicht gehalten…“
 
Im Verlauf seines Sportstudiums machte er neben der Tauchsportausbildung auch die ersten Unterwasseraufnahmen mit der Schmalfilmkamera. Hierbei kamen ihm die Erfahrungen des filmenden Vaters zugute. Drei Jahre arbeitete er an der Tauchbasis von Bräutigams in Cadaques (Spanien), und erlernte die harte Schule professioneller Tauchlehrertätigkeit. Mit der Gründung einer eigenen Familie und dem Abschluss seiner Lehrertätigkeit zog es ihn wieder nach Deutschland.

 „Lehrer bin ich dann doch nicht geworden – es gab schlichtweg keine Stellen.“
 
Aus Verlegenheit übernahm er die Versorgung eines Campingplatzes, was auch heute noch sein Haupt-Broterwerb darstellt. Die Winter-monate verbrachte die mittlerweile vierköpfige Familie anfänglich in Safaga (Ägypten) an der Tauchbasis Lotus Bay, wo die ersten Video-Filmprojekte realisiert wurden. Besonders zu erwähnen ist hier der Film zum „Internationalen Jahr des Riffes (IYOR 1997)“. Diese Initiative von Riffwissenschaftlern wurde in Deutschland von Prof. Leinfelder und Prof. Brümmer vertreten. Mittlerweile ist der Film auch über den Medienbestand vieler Filmbildstellen für die schulische Fortbildung zu bekommen.

Es folgten Jahre freier Mitarbeiterschaft im Bereich Kamera und Schnitt für einen regionalen Fernsehsender. Die Ausbildung zum Wescam-Operator für die Bedienung eines fernsteuer-baren kreiselstablisierten Kamerasystems (in Hubschraubern etc.) erweiterten die filmischen Fertigkeiten. 1998 gründete er seine eigene Firma für Videoproduktionen.
Medizinische Filme zur Patienteninformation und Beiträge zur operativen Fortbildung sind Tätigkeitsfelder die auch außerhalb der Tauchszene für Erfolge gesorgt haben.

Das Millenniumsjahr 2000 ist ein weiterer Meilenstein für die künstlerische Entwicklung von Dirk Ritter. Die Dreharbeiten in den Cenoten von Yukatan für den Höhlenforscher Gunnar Wagner („Auf den Spuren der Götter der Unterwelt“) erweitern nicht nur seine taucherische Fähigkeiten, sondern hinterlassen tiefe Eindrücke für die Faszination des Höhlentauchens.
In Tulum trifft Dirk Ritter auch den Anästhesisten Dr. Gerd Kremers, einem begeisterten Filmer undöhlentaucher.
Hiermit beginnt ein Abschnitt gemeinsamer Arbeiten, die unter anderen zur Produktion des Lehrfilms „Höhlentauchen – Aber Sicher!“ führt. Dieser erste deutschsprachige Lehrfilm des Höhlentauchens präsentiert nicht nur Aufnahmen von den schönsten Höhlen dieser Welt, sondern zeigt auch einen Überblick über die gesamte Ausbildung des Höhlentauchens gemäß IANTD. 
 

Technisch operiert Dirk Ritter seit diesen Höhlenproduktionen rein digital. Benutzt wird die SONY VX 1000 in einem SEALUX Gehäuse mit verschiedenen Lichtanlagen.
Mit der Prämierung bei verschiedenen Landes-ausscheidungen erlangt Dirk Ritter bald auch außerhalb Deutschland Anerkennung. Im Jahr 2000 gewinnt er die Deutsche Videomeisterschaft.

Der im Jahr 2001 entstandene Film „Galapagos“ stellt einen weiteren Wegepunkt seines filmischen Schaffens dar. Erstmalig produzierte Dirk Ritter eine Reisdokumentation als DVD mit differenzierter Menüsteuerung. Dieses Format hat sich seit dem zum Standartformat entwickelt.
Doch auch die Dreharbeiten bei den wechselhaften Bedingungen dieser einmaligen Inselwelten hinterlassen tiefe Spuren.


„Die Begegnungen in den Gewässern der Galapagos
sind in Bezug auf Größe und Dichte
der auftretenden Schwärme
wohl nicht mehr zu toppen“

Im Jahr 2003 wurde die Ausrüstung nochmals aktualisiert. Das Nachfolgemodell (VX 2000) im neuen SEALUX Gehäuse in Kombination mit den neuen Gasentladungslampen ermöglichen weitere kreative Einstellungen.
Es folgen Reisen nach Komodo, Layang-Layang, Bunaken Lembeh. Zusehends fokussiert sich der Blick von Dirk Ritter auf Einsichten in die kleine Welt der Korallenriffe.
 

 „Die Vielfalt und Farbenpracht der Makrowelten ist unglaublich.
Mit jedem Tauchgang verfalle ich der Sucht immer weiter in den
Kosmos des Kleinen vordringen zu müssen.“

 

Material für weitere Produktionen liegen in seinem Studio zu hauf. Gespannt warten wir daher auf seine neuen Präsentationen von der Welt unter Wasser.

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