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Die geniale Revolution aus der Schweiz - für Nikon AF und Nikonos RS Objektive.
Als das überraschende Ende der NIKONOS RS die Welt der Unterwasserfotografie erschütterte, war das Konzept der SubEye Reflex schon lange in der Entwicklungsphase. Jean Claude
Protta, ein bemerkenswerter Ingenieur, Fotograf und Kameramann, mit mehr als 40 Jahren Taucherfahrung, kann heute ein Kamerasystem liefern, das an Vielseitigkeit und Praxisnähe
kaum mehr überboten werden kann.
Im Jahr 1990, also lange vor dem Erscheinen der Nikonos RS, gründete Jean Claude Protta die Firma SUBSPACE TECHNOLOGY und widmete sich neben der Entwicklung einer selbstgedichteten
Spiegelreflexkamera auch der Fertigung von Videoanlagen, die unter anderem von der französischen Marine nach harten Tests 1993 angekauft wurden. Auf dem Unterwasser-Festival in
Antibes, im Jahr 1996, bekam die SubEye Reflex die goldene Palme für das beste Produkt, das auf dem 23. Festival gezeigt wurde. Heute zählen neben den engagierten
Unterwasser-Fotografen auch bedeutende Meeres- forschungsinstitute zu den Kunden von SUBSPACE. Fast 9 Jahre dauerte letztlich die Entwicklung zur Serienreife. Für verschiedene
Grundbausteine des Kamerasystems, wie zum Beispiel dem Schlitzverschluß, mußten Zulieferer gefunden werden, die bereit waren auch kleinere Stückzahlen abzugeben. Die Verhand-
lungen mit den japanischen Vertragspartnern zogen sich unerwartet in die Länge und nötigten zum Teil mehr Geduld ab, als die reine Entwicklungsarbeit für die SubEye Reflex selbst.
Doch es hat sich gelohnt aus der Idee ein Produkt enstehen zu lassen, das der Szene der Unterwasserfoto- grafie neue Impulse gibt.
Technik
Was sie nicht kann,
nennen wir zuerst, die Schärfe wird nicht automatisch sondern stets manuell eingestellt. Wer hier einen Nachteil entdecken möchte, hat vermutlich noch nie mit AF-Kameras, auch der
Nikonos RS, unter Wasser gearbeitet. Nur in wenigen Fällen (extremes Weit- winkel) hat der Autofocus echte Vorteile bewiesen, doch die Vielzahl der Motive und alles was im
Makrobereich abgelichtet wird, muß immer manuell focussiert werden. Die Schärfekontrolle geschieht elektrisch über einen im Handgriff optimal positionierten Druckhebel, der vom
rechten Daumen bedient wird. Je nachdem, wie weit der Hebel nach rechts bewegt wird, verändert sich die motorisch gesteuerte Schärfenebene mit zwei Geschwindigkeiten. Unterstützt
durch den einzigartig großen und hellen Vollformatsucher, dessen Einblick im Winkel von 35° zum Betrachter weist, ist die Schärfenkontrolle ein Genuß. Zukünftig wird der
Suchereinblick mit korrigierten Linsen bestückbar sein, zur Korrektur individueller Augenfehler.
Die Belichtung wird halbautomatisch durch abgleich der Blende und/oder
Verschlußzeit auf einen deutlich rot leuchtenden Indikator im Sucher durchgeführt. Der mittenbetonte Belichtungsmesser hat bei 100 ISO einen Lichtwertumfang von 3 IL bis 20IL.
Auch dieses einfache Handling läßt eine vollautomatische Belichtungseinstellung nie vermissen. Bis zu 1/125 Sekunde kann die Belichtungszeit bei Blitzaufnahmen eingestellt werden,
im Sucher ist die Blitzbereitschaft angezeigt und natürlich erfolgt die Dosierung eines Blitz im Automatikbetrieb über die TTL - Steuerung im Nikonosstecker.
Von der
beliebigen Langzeitbelichtung B bis zur 1/2000 Sekunde sind die Belichtungszeiten einstellbar. Der Filmtransport erfolgt über einen Motorantrieb mit maximal 1,5 Bildern pro
Sekunde. Die Einstellräder für Blende und Belichtungszeit sind griffig und griffgünstig ausgeführt, erfreulich die doppelte und deutliche Gravierung der Daten. So kann man die
gewählten Werte vom Sucher aus und in der Aufsicht auf die SubEye Reflex ablesen.
Objektive
Zur Zeit dürfte es kein Unterwasser - Kamerasystem geben, das
eine größere Objektivpalette einzusetzen erlaubt als bei SubEye Reflex. Alle für den Unterwassereinsatz relevanten AF Nikonobjektive (oder Fremdanbieter mit Nikonbajonett) vom
Fisheye 6mm bis zum Makro 100, sind derzeit hinter Domeports und Makroports, über wie unter Wasser, verwendbar. Alle Ports sind aus Glas gefertigt. Der Clou, mit dem RS-Adapter
kann unter Verzicht auf einen Port jedes RS-Objektiv direkt am Boddy angesetzt werden. Die SubEye wird so zur echten Amphibienkamera.
Handling & Einsatz
Die Größe, Lage der Bedienungselemente, das Gewicht, alles stimmt bei diesem Konzept. Die Bedienungsanleitung ist knapp und direkt abgefaßt. Gewöhnungsbedürftig ist das
Filmmagazin, in das die Patrone mit dem 24/36mm Film
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