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Wenn es beim nächsten Tauchgang plötzlich an Ihrem Arm vibriert, dann klingelt weder Ihr Mobiltelefon noch berührt sie Ihr Buddy mit
einem Zauberstab für sinnliche Gefühlserlebnisse. Wenn es vibriert, dann erinnert Sie der neue Tauchcomputer IQ 800 aus dem Hause TUSA an einen Alarm und fordert
auf das Display zu beachten. Einmalig und einzigartig - so fragt man sich, wieso es bis Mitte 2004 dauerte, bis dieser Alarmmodus in die Technik eines Tauchcomputers
integriert wurde.
Unverwechselbar im Design macht der IQ 800 auf sich aufmerksam. Ein großes rechteckiges LC – Display, umrahmt von einem glänzenden
Metallmantel, darüber ein massiver Kratzschutz und das alles bei unübertroffen geringer Bauhöhe, nur mal 14 mm ist das Gehäuse (ohne Kratzschutz) dünn, das alles sind
Fakten, die zeigen, dass dieser Tauchgangrechner in allen Details neu konzipiert wurde. Schon auf den ersten Blick fallen Features ins Auge, die zeigen, dass man von
der Praxis inspiriert wurde und so manches besser machte, was von Tauchern an bereits verfügbaren Computern des Marktes kritisiert wurde. Bevor wir das
bestechendste Merkmal betrachten, sei der Blick auf das Armband gerichtet. Zwei Kleinigkeiten mit großer Wirkung, es entfällt hier das lästige Gefummel was entsteht,
möchte man das Band in die Schließe einfädeln. Mit Handschuhen ist das in der Regel erst gar nicht möglich. TUSA verhindert beim IQ 800 das Herausrutschen des Armbands
aus der Schließe, indem das Ende des Bands etwas verbreitert wurde. Einfach und genial. Doch auch die Befestigung des überstehenden Armands macht Einfädelarbeiten
überflüssig, TUSA hat hier eine Klammer konstruiert, in die man das Armband seitlich einschieben kann. Einfacher und bequemer geht es wirklich nicht mehr. Im
Ruhezustand könnte man den IQ 800 durchaus auch als Uhr im auffälligen Großformat nutzen, das Dispay zeigt das Datum (englischer Standard) und die Uhrzeit, die geringe
Gehäusehöhe machts möglich. Doch auch in den Pausen zwischen zwei Tauchgängen kann man so seinen Rechner immer an der Frau, am Mann haben, griffbereit für das Auslesen
der Logbuchdaten, für die Planung des nächsten Tauchgangs oder die Einstellung des Nitrox – Gemisches und des maximalen Partialdrucks. Nun gut, jetzt spannen
wir Sie auch nicht länger auf die Folter, Stichwort Vibrationsalarm. An die schon erfahrenen Taucher gerichtet die Frage: Wie oft hat Sie das Piepsen von
Tauchgangalarmen genervt – weil die Alarme eines Tauchbegleiters gehört wurden statt der eigenen, weil man die eigenen Alarme schlicht überhörte? Wenn Sie
wollen, ist damit jetzt Schluss, denn alternativ zum akustischen Alarm bietet der IQ 800 erstmals einen Vibrationsalarm, der nur den Taucher anmahnt den es betrifft
und der – wir haben es ausprobiert – auch beim Einsatz eines dicken Trockentauchanzugs spürbar funktioniert. Die allgemein üblichen Alarmpunkte wie
Tauchzeit, Ende der Nullzeit, Dekostufe, Sicherheitsstop, oder Aufstiegsgeschwindigkeit werden hör- oder fühlbar gemacht. Die Einstellung der individuell zu
setzenden oder abzurufenden Funktionen erfolgt über drei seitlich angebrachte Tasten. Unter Wasser kann man dabei die Beleuchtung aktivieren bzw. eine zweite
Anzeigenebene sichtbar machen, die unter anderem die größte erreichte Tiefe des aktuellen Tauchgangs anzeigt, die Wassertemperatur, bei Nitroxtauchgängen der
Sauerstoffpartialdruck und das eingestellte Nitroxgemisch.
Display
Neben dem allgemeinen Handling ist die Übersicht und Ablesbarkeit eines
Tauchcomputerdisplays ein wichtiger Bestandteil der Betrachtung. Die Ziffern und Zahlen müssen gut ablesbar und die Anordnung der Daten sollte intuitiv erfassbar sein
– damit Tauchgangbegleiter notwendige Informationen zweifelsfrei erkennen. Hier ist der IQ 800 klar und unmissverständlich gegliedert, Tauchzeit, aktuelle Tiefe,
Stickstoffsättigung (Zahlenformat und Balkendiagramm), Restnullzeit. Zahlen und Buchstaben sind kräftig ausgeprägt. Wer mehr erfahren möchte, erreicht auf
Tastendruck die zweite Anzeigenebene. Den Rand des Displays umgeben farbig markierte Segmente, die die LCD – Balkenanzeigen für Stickstoffsättigung,
Sauerstoffsättigung und der Aufstiegsgeschwindigkeit optisch noch weiter hervorheben. Auch bei Verwendung des Kratzschutzes sind unter Wasser die farbigen Segmente gut
zu sehen, beurteilt man dies lediglich „im Trockenen“ könnte der Eindruck entstehen, der Plexiglasaufsatz würde am Displayrand den Einblick etwas erschweren.
Unter ungünstigen Lichtverhältnissen erlaubt die Hintergrundbeleuchtung, die sich für jeweils 10 Sekunden aktivieren lässt, das Ablesen der Daten auch ohne zu
Hilfenahme einer Lampe.
Allgemeine Technik
Der IQ 800 von TUSA misst automatisch alle 10 Minuten das Höhenlevel, in dem er sich befindet und wählt
dann automatisch bei Bedarf den entsprechenden Bergseemodus aus. Bis beachtliche 6000 Meter über Meereshöhe kann der Computer eingesetzt werden. Die Umstellung von
Frischwasser auf Salzwasser sollte man nicht vergessen, damit die angezeigte Tauchtiefe auch stimmt. Maximal 99,9 Meter Tauchtiefe werden berechnet, wahlweise im
normalen Modus oder als reiner Tiefenmesser (speziell für Tec – Taucher). Die Temperaturanzeige reicht von 4° C bis 40° C, der Einsatzbereich ist von
–5° C bis 40°C ausgelegt. Für den Beginn einer Tauchgangberechnung genügt das Abtauchen auf 1,5 Meter, eine gesonderte Aktivierung ist nicht nötig. Kommt der
Sensor mit Wasser in Kontakt wird automatisch auf den Tauchgangmodus umgeschaltet. Der IQ 800 ist voll nitroxfähig und erlaubt die Einstellung von
Sauerstoffgemischen bis 99%. Die Nitrox – Einstellungen bleiben 12 Stunden gespeichert, bevor sie sich automatisch auf AIR zurücksetzen. Bei gravierenden
Verstößen gegen Dekompressionsvorgaben wird der Computer für 48 Stunden gesperrt und kann in dieser Zeit für keine weiteren Tauchgänge verwendet werden. Diese
Sicherheitsfunktion ist nicht abschaltbar. Ebenso können die Berechnungen eines Tauchgangs und seiner Entsättigungsphase an der Oberfläche nicht auf Null gesetzt
werden. Der Batteriewechsel kann vom Anwender selbst vollzogen werden, dafür wird lediglich eine Münze benötigt um das Batteriefach zu öffnen. Es ist empfehlenswert
eine Ersatzzelle Typ CR 2032 mitzuführen, da dies keine Batterie ist, die überall und jederzeit am Kiosk zu bekommen ist. Laut Hersteller kann man bei 50 Tauchstunden
pro Jahr von einer Batterielebensdauer von 2,5 Jahren ausgehen, immer abhängig, wie oft der Vibrationsalarm und die Hintergrundbeleuchtung aktiviert wurden. Das
Logbuch speichert 30 Stunden bzw. 60 Einträge (Tauchgänge) in Aufzeichnungsschritten des Tauchprofils von einer Minute (auch grafische Anzeige). Die Logbuchdaten
können mit einem optional erhältlichen Interface auf den PC übertragen werden.
Fazit
Der IQ 800 von TUSA hat neue Standards festgelegt:
Ultraflaches Gehäuse, beste Ablesbarkeit, Vibrationsalarm, einfach zu bedienen. Ein Tauchcomputer, der rundum praxisorientierte Features aufweist und zur Spitzenklasse
des Wettbewerbs zu zählen ist.
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