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Umweltnews
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Labriz Seychelles: Insel Silhouette jetzt Nationalpark der Seychellen 28.8.2010
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Silhouette, die drittgrößte Insel der Seychellen, steht ab sofort zu 93 Prozent unter Naturschutz. In einer feierlichen Zeremonie weihte der Präsident der Seychellen, James Michel,
den „Nationalpark Silhouette“ offiziell ein. „Damit bauen die Seychellen ihre weltweite Führungsrolle im Naturschutz weiter aus“,erklärte das Staatsoberhaupt stolz.
Damit steht heute fast die Hälfte der gesamten Landfläche der Inselrepublik im Indischen Ozean unter Naturschutz, ein deutlich größerer Anteil als in jedem anderen Land der Erde.
Die Insel Silhouette ist eine 20 km² große, dichtbewaldete Granitinsel mit fünf weithin sichtbaren Bergen und kilometerlangen feinen Sandstränden. Am Horizont steigt imposant der
Mount Dauban empor, der mit 740 Metern der höchste Punkt der Insel ist. Silhouette ist Natur pur und kann nur mit Boot oder Helikopter erreicht werden. Die Insel ist von
Korallenriffen umgeben, daher für Taucher und Schnorchler ideal, und wichtiger Brutplatz für Vögel und eine Zufluchtstätte für eine Reihe stark gefährdeter Tierarten. Auch
beherbt die Insel eine Aufzuchtstation der einheimischen Riesenschildkröten.Im Einklang mit dem Bestreben der Regierung, ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur zu
verwirklichen, sind 7 Prozent der Landfläche von Silhouette einer kleinen Siedlung für die rund 140 Inselbewohner vorbehalten, sowie dem Luxushotel Labriz Seychelles, dass im Jahr
2006 eröffnete. Damit wird auch Besuchern ermöglicht, an den 2 Naturschönheiten der Insel teilzuhaben. Nicht nur Urlauber aus dem Ausland, sondern auch Naturschutzorganisationen
und Einheimische, wie beispielsweise Schulklassen, können auf Silhouette erleben, wie die Seychellen noch vor wenigen hundert Jahren aussahen. Und warum es wichtig ist, diese
Ursprünglichkeit der Natur auch für künftige Generationen von Besuchern zu erhalten. Das Activity Center von Labriz Seychelles organisiert regelmäßige Wanderungen, die in
tropische Regenwälder und Vogelschutzgebiete führen und den Gästen die Flora und Fauna von Silhouette nahebringen. Der Präsident Michel lobte die Bemühungen des Resorts um die
Erhaltung der Natur der Insel und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Regierung im Hinblick auf den Umweltschutz.Die offizielle Einweihung der Insel als Naturschutzgebiet
erfolgte im „Grann Kaz“, dem kreolischen Restaurant des Resorts, wo Besucher der Insel auch eine Tafel besichtigen können. Labriz Seychelles, das Luxusresort der
maledivischen Hotelkette UniversalResorts auf den Seychellen, bietet ein vielseitiges Urlaubsangebot. Das Fünf-Sterne-Resort verspricht als Mitglied der exklusiven
Hotelvereinigung „Small Luxury Hotels“, Erholung, Abenteuer und Luxus auf höchstem Niveau. Zweimal in Folge, 2008 und 2009, wurde Labriz dafür bei den World Travel Awards
als „Seychelles Leading Resort“ ausgezeichnet.
www.labriz-seychelles.com
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Subex: Eine Idee zum Nachmachen: Wasser sparen auf der Tauchbasis 13.08.2010
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Jeder aufgeklärte Taucher weiss, wie die empfindlichen Korallenriffe samt Bewohner durch ordentliche Tarierung, Clean-up Days und Öko-Tourismus verantwortungsbewusst geschützt
werden. Reicht das als Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz einer Tauchbasis? Es reicht nicht!In der Wüste Ägyptens ist Frischwasser ein knappes Gut. Und es tut im Herzen weh zu
sehen,wie kubikliterweise und mehrmals täglich das kostbare Nass aus den Auswaschbecken in denAbfluss gespült wird. Je grösser die Basis, umso mehr Wasser versickert.Die SUBEX
Tauchbasis im Mövenpick Resort El Quseir bedient täglich bis zu 120 Taucher.Übersetzt heisst das, es wurden pro Tag 3.600 bis 4.000 Liter Wasser allein durch die Reinigung in den
Auswaschbecken verbraucht.Dem Unternehmen SUBEX, dass sich mit seiner Öko-Bucht und dem besonderen Riffschutz, mit der selbst limitierten Anzahl an Tauchern pro Tag, mit dem
Engagement bei der HEPCA undder El Quseir Charta jedes Jahr aufs Neue „grün“ auszeichnet, musste einfach eine Lösung fürdie unverhältnismässig grosse Menge an produziertem
Schmutzwasser finden.Es erschien der Tauchbasis zu wenig, die Gäste dazu anzuhalten das SUBEX-eigene Mietmaterial nicht nach jedem Tauchgang zu reinigen, sondern dieses am Ende
des Urlaubs den Mitarbeitern zu übergeben, die dann ohnehin die Reinigung – genau einmal - durchführen.Und Flossen sind fürs Salzwasser gemacht. Warum diese überhaupt ins
Becken tunken?Trotzdem musste eine Lösung zur rapiden Senkung des Wasserverbrauchs her: Seitdem herrscht ausserdem Ordnung und Platz. Das Material wird abgebraust und aufgehängt.
Niemand geht mehr auf die Suche nach dem eigenen Tauchanzug in der Tiefe eines Auswaschbeckens.Nach einer Testphase von drei Monaten seit April steht fest: Am End wird das
erreicht,was oberstes Ziel war: Die Reduktion des täglichen Wasserverbrauchs. Um über 50% an der Auswaschstation selbst und um über ein Fünftel für die gesamte Tauchbasis!Es kann
so einfach sein, ein bisschen Etwas für unseren blau-grünen Planeten zu tun!SUBEX im Mövenpick reinigt fortan inzwei schlanken, von jeweils beidenSeiten zugänglichen
Frischwasser-Auswaschstationen. DieseSäuberungsanlagen sind unterteilt indrei Abschnitte: Einen für Regulatorund Masken, einen für Jackets und einen für Tauchanzüge. Der Trick
istnicht, die Materialien einzuweichen, sondern diese nur kurz abzubrausen.Dafür hängen Kleiderbügel zum Aufhängen und Frischwasserduschen über jedem Abschnitt. Dies ist viel
hygienischer als die Auswaschbecken-Methode. Denn wer wäscht seinen Anzug oder Regulator gerne in den verdünnten Überbleibseln des Tauchanzugs des Vorgängers aus?
www.subex.org
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Stoppt das Massaker an Grindwalen auf den Färöer-Inseln 6.08.2010
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Mit erschütternden Bildern hat der Film „The Cove“ („Die Bucht“) die skrupellose Jagd auf Delphine und das blutige Massaker dokumentiert, das japanische Fischer
alljährlich im Dorf Taiji veranstalten. Der Film wurde mit dem „Oscar“ für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Doch während die Welt empört und erschüttert nach Japan
schaut, spielt sich im europäischen Nordatlantik – von der Öffentlichkeit weit gehend unbeachtet – eine Tragödie ab, die durchaus mit dem japanischen Blutbad
vergleichbar ist. Rund um die Färöer-Inseln fallen Wale und Delphine einer ebenso grausamen wie sinnlosen Tradition zum Opfer. Bis Ende Juli wurden in diesem Jahr 674 getötete
Grindwale und 21 getötete Rundkopf-Delphine registriert; damit ist die Zahl der Wal-Opfer so stark gestiegen, dass dreizehn namhafte Umwelt- und Tierschutzorganisationen Alarm
schlagen: „Allein in den letzten beiden Monaten wurden doppelt so viele Meeressäuger abgeschlachtet wie im ganzen Jahr 2009“, rechnet Sigrid Lüber, Präsidentin von
OceanCare, vor. „Und dies, obwohl längst bekannt ist, dass der Verzehr des mit Schadstoffen massiv belasteten Walfleischs zu ernsthaften gesundheitlichen Schädigungen führt.“
Von April bis Juli suchen die Grindwale die kühleren Gewässer rund um die Färöer-Inseln auf; hier gebären die weiblichen Tiere ihre Jungen und richten „Kinderstuben“
ein. Dass Wale während der Aufzucht von Jungtieren nicht verfolgt werden, ist ein selbstverständlicher Grundsatz der Arterhaltung, er leistet Gewähr für die Stabilität der
Populationen; darüber hinaus hat die IWC (Internationale Walfang-Kommission) ein ausdrückliches Jagdverbot auf Muttertiere erlassen. Doch darauf nehmen die Wal-Jäger auf den
Färöer-Inseln keine Rücksicht: Unter mehr als 200 Grindwalen, die am 19. Juli in die Bucht der Stadt Klaksvik getrieben und getötet wurden, haben sich viele trächtige Weibchen und
auch Muttertiere mit ihren Jungen befunden. Die europäische Gesetzgebung schützt Grindwale und Rundkopf-Delphine; sie dürfen nicht bejagt werden. Doch in den Gewässern rund um
die halbautonomen Färöer-Inseln, ausserhalb der EU, ist der Status der Meeressäuger ebenso unklar wie die Auswirkungen einer Jagd, der oft ganze Familienverbände zum Opfer fallen.
Auch die dabei angewandtenTötungsmethoden waren seit Mitte der Achtziger-Jahre immer wieder Gegenstand internationaler Kritik: Die Grindwale, bekannt für ihr hoch entwickeltes
soziales Verhalten und ihr ausgeprägtes Familien-Bewusstsein, werden in grossen Familien-Verbänden mit Booten in eine Bucht getrieben und dort grausam getötet. Film-Dokumente über
die Jagd bei Klaksvik, die von einer lokalen Fernsehstation auf youtube im Internet veröffentlicht worden sind und äusserst brutale Szenen zeigen, widerlegen die Behauptungen der
Regierung, es seien signifikante Verbesserungen erzielt worden. Mit Messern und Haken werden die in die Enge getriebenen Tiere so lange traktiert, bis der Tod sie endlich von
ihrem Leiden befreit. Diese „Tradition“ ist unakzeptabel und einer zivilisierten, modernen Gesellschaft unwürdig. Die Wal-Hatz steht in krassem Kontrast zu den Bemühungen
der Tourismus-Behörde, die Färöer-Inseln dem Fremdenverkehr zu öffnen und die „unverdorbene Schönheit ihrer Natur“ zu propagieren. Das Fleisch und der Blubber
(Fettschicht) der erlegten Tiere werden unter den Jägern und den Einwohnern der betreffenden Gegend verteilt, obwohl bekannt ist, dass die Wale in hohen Konzentrationen mit
giftigen Substanzen wie Quecksilber oder PCB belastet sind. Langzeitstudien dänischer Wissenschaftler weisen nach, dass der Verzehr dieses Fleisches bei menschlichen Embryonen die
Entwicklung des Nervensystems und des Immunsystems beeinträchtigt und schwere gesundheitliche Schäden verursacht, bei erwachsenen Menschen können diese Gifte die
Parkinson-Krankheit verursachen, zu Bluthochdruck führen und die Verkalkung der Herzkranzgefässe bewirken. In Anbetracht dieser Erkenntnisse verfasste der höchste Vertreter der
Färöer Gesundheistbehörde einen offenen Brief an die Regierung. Die Vergiftung des Fleisches von Grindwalen habe ein Ausmass erreicht, schrieb er, das mit den geltenden
Grenzwerten für toxische Belastungen nicht vereinbar sei: „Deshalb“, heisst es wörtlich in dem Schreiben, „kann das Fleisch von Grindwalen für den Verzehr nicht empfohlen
werden.“ Doch die Regierung der Färöer-Inseln hat diese Mahnung bis heute in den Wind geschlagen. Die mutmassliche Ausbeute der allein in diesem Jahr getöteten Wale
beträgt schon heute mehr als 200 Tonnen Fleisch und über 100 Tonnen Blubber. Hochgerechnet auf die 48 760 Inselbewohner kommt man damit auf die bemerkenswerte Menge von sechs Kilo
Walfleisch pro Person – inklusive Kinder und Babies. Das übersteigt die 1998 von der Regierung erlassene Richtlinie von höchstens zwei Wal-Mahlzeiten pro Monat bei weitem.
Das Volk der Färöer-Inseln wird dringend aufgerufen, die Jagd auf Grindwale und andere Walarten dauerhaft einzustellen.
Zahl und Art der getöteten Tiere 2010:
Getötete Tiere: 13. April Hvalba 21 Rundkopf-Delphine, 5. Juni Sandur 69 Grindwale, 24. Juni Vestmanna 59 Grindwale, 2. JuliTorshavn 17 Grindwale,8. Juli Husavik 169 Grindwale, 9.
Juli Husavik 24 Grindwale, 19. Juli Klaksvik 228 Grindwale, 23. Juli Torshavn 108 Grindwale
Folgende Organisationen stehen hinter diesem Aufruf:
Animal Welfare Institute, USA Campaign Whale, England Cetacean Society International DODO, Dänemark Dyrenes, Dänemark
Environmental Investigation Agency, International Humane Society International OceanCare, Schweiz Pro Wildlife, Deutschland
Society for the Conservation of Marine Mammals, Dänemark Swiss Coalition for the Protection of Whales, Schweiz WDCS Whale an Dolphin Conservation Society, International
presseinfo@oceancare.org
www.oceancare.org
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Neue Umweltorganisation ~ planet-mareblu ~ zum Schutz der Weltmeere gegründet 2.08.2010
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Die neue Umweltschutzorganisation ~ mareblu ~ Organisation zum Schutz der Weltmeere verfolgt das Ziel, durch Förderung von Wissenschaft und Forschung, Aufklärung und Bildung, den
Schutz der Weltmeere als Wiege des Lebens, aus dem alles Leben auf der Erde einst entstanden ist und ohne dem das Leben in seiner jetzigen Form auf der Welt nicht möglich ist, zu
fördern und zu bewahren sowie die ökologische Zerstörung der Weltmeere mit ihrer fragilen Fauna und Flora, insbesondere die Bedrohung der Wale und Delfine durch Zerstörung,
Begrenzung und wirtschaftliche Ausbeutung ihres natürlichen Lebensraumes, zu stoppen. Natur- und Artenschutz in den Weltmeeren zu organisieren und umsetzen mit dem Ziel durch
maritimen Umwelt- und Naturschutz eine lebenswertere Zukunft für Menschen, Tiere und Pflanzen zu schaffen. Dies wird insbesondere verwirklicht durch: Nationale und
internationale Aufklärungs- und Bildungsprojekte zur Sensibilisierung des öffentlichen Bewusstseins, sowie die Förderung einer verantwortungsbewussten Mensch-Ökosystem-Beziehung.
Förderung und Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung sowie materielle, finanzielle und personelle Unterstützung anderer Umweltschutzorganisationen, Institutionen,
Forschungsvorhaben, Schutzprojekten, Wissenschaftlern und Vereinigungen, insbesondere bei der Durchführung von Aktionen bei denen sichergestellt ist, dass die Zielsetzungen der
mareblu Organisation beachtet und verfolgt werden. Schutz der natürlichen Ökosysteme der Weltmeere mit ihrer biologischen Vielfalt und natürlichen Ressourcen als Grundlage
allen Lebens. Umwelt- und Naturschutz eine lebenswertere Zukunft zu schaffen für eine ökologisch tragfähige und nachhaltige Entwicklung in der Nutzung und Bewahrung der
Weltmeere als weltumspannendes Ökosystem; Schutz von Walen und Delfinen und Bewahrung ihres natürlichen Lebensraumes sowie Erforschung und Gestaltung der friedvollen Begegnung
von Menschen, Walen und Delfinen. Politische Lobbyarbeit, Engagement im Bereich der Gesetzgebung, Informationsveranstaltungen mit Vorträgen, Workshops, Seminaren, Projekttage,
Konferenzen u.v.m. Publikation und Verbreitung von Informationsmaterialien wie Flyer, Ausstellungen, Poster, Filmbeiträge, Dokumentationen u.v.m.
Jeder der schon jetzt
die Ziele von ~ mareblu ~ Organisation zum Schutz der Weltmeere näher kennen lernen möchte oder durch persönliches, unternehmerisches wie auch finanzielles Engagement aktiv
unterstützen will, kann sich ab sofort auf der noch im Aufbau befindlichen Homepage www.planet-mareblu.de per E-Mail info@planet-mareblu.com für die Anforderung kostenloser Informationen oder Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung
des Vereins durch Spenden oder Übernahme von sog. Projektpartenschaften melden oder vormerken lassen. Wir bedanken uns schon heute herzlich für Ihre Unterstützung!
Organisationsanschrift ~ mareblu ~ Organisation zum Schutz der Weltmeere Michael Rahn CEO - Geschäftsbetrieb Westendstr. 4 12557 Berlin / Germany
info@planet-mareblu.com www.planet-mareblu.de
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Coco Collection: Startet Projekt zur Wiederaufforstung der Korallen 20.6.10
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Dank des vor kurzem initiierten "Coco Reef"-Projektes wird die Unterwasserwelt des Coco Palm Resort Bodu Hithi im Nord Malé Atoll noch bunter. 2.500 auf Kunst- und
Naturstein verpflanzte Korallenfragmente erhalten bis Ende Juni 2010 eine zweite Chance auf ein Leben im Meer. Die künstlichen Gärten befinden sich an fünf verschiedenen, wenig
bewachsenen Stellen des Hausriffs. Sie sollen die Ansiedlung von Korallen fördern, die Artenvielfalt steigern und das Schnorcheln und Tauchen rund um das Resort attraktiver
machen. Bis Ende Juli 2010 ergänzt die "Coco Nursery", eine Art Baumschule unter Wasser, das Projekt. Dort wachsen Korallenstecklinge geschützt und kontrolliert in
der Lagune heran. Nach einer Wachstumsdauer von zirka eineinhalb Jahren können hier neue Fragmente geerntet und in andere Stellen des Hausriffs verpflanzt werden. Das
bestehende Hausriff des Coco Palm Bodu Hithi wird für die Wiederaufforstung nicht beschädigt. Für die Neuverpflanzung werden lediglich Korallenbruchstücke verwendet, die lose am
Meeresgrund treiben oder aufsandigem Untergrund nur geringe Überlebenschancen haben. Gäste des Coco Palm Bodu Hithi können sich schon jetzt vor Ort über das empfindliche
Ökosystem der maledivischen Riffe informieren und auf Wunsch ihre "eigene" Koralle pflanzen. "Wir freuen uns über das Engagement aller Gäste, die sich für das
'Coco Reef'-Projekt interessieren", so die österreichische Meeresbiologin Verena Wiesbauer Ali, Leiterin des Projektes und Mitarbeiterin des in Malé ansässigen
Unternehmens Water Solutions Pvt. Ltd..
Weitere Details zu Water Solutions Pvt. Ltd. sind unter dem Link www.water-solutions.biz erhältlich. Informationen zum Coco Palm Bodu Hithi finden sich auf der Website www.cocopalm.com
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Umweltschutz: Druckerpatronen 1.5.10
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„Die Umwelt entlasten und dabei gleichzeitig Delfine schützen“ Unter diesem Motto unterstützt die Recycling-Initiative des Fördervereins Rockefeller Economies e.V.
Delfinschutzprojekte in Peru und Kroatien Immer noch landen in Deutschland die meisten leeren Tonerbehälter und Tintenpatronen im Müll – eine sinnlose Verschwendung
wertvoller Ressourcen und eine erhebliche Belastung für die Umwelt. Dabei geht es auch anders: Der Förderverein Rockefeller Economies e.V. hat ein bundesweites Sammelsystem
aufgebaut, das Tonerbehälter und Tintenpatronen umweltgerecht wiederverwertet. Mit den Erlösen werden Delfinschutzprojekte der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) in
Kroatien und Peru finanziert. Für die Aktion ist die gebührenfreie Hotline (0800-90 999 99) geschaltet, unter der man die Abholung der gesammelten und in einem eigenem Karton
verpackten Tonerkartuschen und/oder Tintenpatronen beauftragen kann (die Mindestmenge liegt bei 8 Tonerkartuschen oder 15 Tintenpatronen). Die Abholung erfolgt dann kostenlos
innerhalb von 3 Werktagen. Der Verein Rockefeller Economies e.V. ist seit vielen Jahren Partner der GRD. „Mit der Toner-Recycling-Aktion schützen wir nicht nur unsere eigene
Umwelt, sondern reichen gleichzeitig der Bevölkerung in Kroatien und Peru die Hand und unterstützen sie, die drohende Vernichtung der Meeresfauna entlang der Küsten ihrer Länder
aufzuhalten“, erklärt Frederic Rockefeller, seit 2004 GRD-Delfinbotschafter, der die Aktion ins Leben gerufen hat. „Wir würden uns freuen, wenn immer mehr umweltbewusste
Firmen und Privatpersonen an der Sammel-Aktion teilnehmen würden, denn viele wissen gar nicht“, so Bettina Buschmann von der Vereinsleitung der Rockefeller Economies, „dass
Tonerkartuschen und Tintenpatronen ansonsten in den Sondermüll gehören.“ In der kroatischen Adria kämpft die GRD gemeinsam mit Tierärzten von der Universität Zagreb
für das Überleben der letzten etwa 220 Großen Tümmler, die in der Adria überlebt haben. In Peru arbeiten die Münchner Delfinschützer mit ihren peruanischen Partnern gegen
rücksichtslose Dynamitfischerei und direkte Jagd auf Delfine. Kontakt: Förderverein ROCKEFELLER Economies e.V.
Am Keuper 5 – 90475 Nürnberg FreeCall: 0800 – 90 99 999 eMail: info@economies-ev.com www.economies-ev.com
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WWF: Öl-Alarm im Unterwasserparadies 6.4.10
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WWF fordert Lotsenpflicht in besonders sensiblen Meeresregionen und ein weltweites Verbot von Schweröl als Schiffstreibstoff
Berlin - Durch die Havarie des chinesischen
Kohlefrachters Sheng Neng 1 wird das Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens von einer Ölpest bedroht. Für den WWF zeigt der Unfall einmal mehr die mangelnden
Sicherheitsstandards auf See. „Die Schiffssicherheit muss angesichts des zunehmenden Verkehrs auch in sensiblen Meeresgebieten dringend erhöht werden“, betont Stephan Lutter
vom WWF Deutschland. Er fordert eine Lotsenpflicht für Gebiete wie das Great Barrier Reef. Dadurch lasse sich die Unfallgefahr verringern. Überdies müsse das besonders giftige
Schweröl als Schiffstreibstoff verboten werden. „Keiner würde auf die Idee kommen, mit schlammigen Schuhen über edle Teppiche zu laufen, aber auf See kennt man wenig
Skrupel“ so Stephan Lutter. Schweröl darf an Land als Treibstoff nicht eingesetzt werden, sondern muss als Sondermüll aufwändig entsorgt werden.
Das Great
Barrier Reef ist mit mehr als 14.000 Tier und Pflanzenarten eine Schatzkammer der Natur. Dieses Naturparadies durch Leichtsinn und mangelnde Sicherheitsvorschriften zu gefährden,
sei Russisches Roulette. Der WWF erinnerte in diesem Zusammenhang an den wirtschaftlichen Wert intakter Korallenriffe. Sie schützen die Küsten vor Sturmfluten und gelten als
Kinderstube ungezählter Fischarten. Addiert man zu diesen Leistungen der Riffe die Einnahmen aus dem Tauchtourismus, so gehen Ökonomen von einer jährlichen wirtschaftlichen
Leistung in Höhe von 170 Milliarden Dollar aus. Das Great Barrier Reef wird jährlich von acht Millionen Touristen besucht.
Das Riff im Osten Australiens ist von der
Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) bereits als so genannte PSSA (Particular Sensitive Sea Area), also ein besonders sensibles Meeresgebiet eingestuft. Weltweit
genießen nur rund ein Dutzend Meeresgebiete, darunter das Wattenmeer und Teile der Ostsee diesen Schutzstatus. Trotzdem wurden wichtige Maßnahmen zum Schutz bislang nicht
umgesetzt. 1998 sind beispielsweise bei der Havarie des Holzfrachters Pallas vor Amrum nur 60 Tonnen Schweröl ausgetreten, dadurch jedoch mindestens 16.000 Seevögel getötet und
weitere Zehntausende verölt worden. „Nicht nur Öltanker, sondern auch einfache Frachter können durch ihr Schweröl im Tank zu einer ökologischen Zeitbombe werden“, so Lutter.
www.wwf.de
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WWF: Portugal stellt Seeberge unter Schutz 2.4.10
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WWF wertet Entscheidung Portugals als Meilenstein für Schutz der Hohen See
Hamburg - Der Meeresgrund des Nordostatlantiks erhält mehr Schutz. Der WWF lobt die
Entscheidung der portugiesischen Regierung, vier Meeresschutzgebiete auf dem erweiterten Kontinentalschelf der Azoren und Portugals einzurichten, als Meilenstein für die Erhaltung
der Ozeane. Die vier Gebiete - der südliche Teil des Mittelatlantischen Rückens, Altair Seeberg, Antialtair Seeberg und Josephine Bank - umfassen insgesamt eine Fläche von 120.000
Quadratkilometern. Sie gelten als Hort biologischer Vielfalt und beheimaten zahlreiche marine Arten und Lebensgemeinschaften darunter Kaltwasserkorallenriffe, Tiefseefische,
Schwamm- und Korallengärten, sowie Haie und Rochen. Mit der Ausweisung als Schutzgebiet unterbindet Portugal zusätzlich zur Fischerei mit Bodenschleppnetzen auch die Förderung von
mineralischen Bodenschätzen, die im Meeresboden lagern. „Dies ist ein Durchbruch für die Errichtung eines Netzwerks von Meeresschutzgebieten auf Hoher See, sagt
Stephan Lutter, WWF-Experte für Meeresschutz. „Derzeit werden die politischen und wirtschaftlichen Grenzen einzelner Staaten in unseren Ozeanen ausgedehnt. An diesen erweiterten
Nutzungsanspruch in internationalen Gewässern ist gleichzeitig auch eine Verantwortung für den Schutz der Ozeane geknüpft. Portugal geht hier mit gutem Beispiel voran.“ Alle
Anrainerstaaten, die 2009 erweiterte Ansprüche auf einen Kontinentalsockel über die 200-Seemeilen-Zone hinaus angemeldet haben, sollten ihre wachsende Verpflichtung zum Schutz der
Meeresumwelt ernst nehmen. Neuland betreten wird bei der rechtlichen Verwaltung der Gebiete: Schutz und Nutzung der Ressourcen im Meeresboden der Schutzgebiete liegt in der
Verantwortung der Küstenstaaten. Der Schutz der Meereslebwesen in den entsprechenden Gewässern der Hohen See dagegen ist Sache internationaler Organisationen und wird durch
regionale Umwelt- und Fischereiabkommen sowie die internationale Schifffahrtsorganisation der UNO geregelt. Diese neuartige Auslegung des weltweiten Seerechts eröffnet neue
Möglichkeiten für das erste Meeresschutzgebiet in der Hohen See – die sogenannte Charlie-Gibbs-Zone des Mittelatlantischen Rückens. Diese unterseeische Bergkette, erstreckt
sich auf 313.000 Quadratkilometern zwischen Island und den Azoren und war 2008 unter Schutz gestellt worden. Allerdings beansprucht Island Teile des Meeresbodens als sein
Hoheitsgebiet. „Diese kombinierten Schutzmechanismen lassen sich auch im Managementkonflikt des Charlie-Gibbs-Schutzgebietes anwenden. Der Großteil von bedrohten Meerestieren,
Unterwasserlebensräumen und schwindenden Fischbeständen findet sich in internationalen Gewässern. Und es gibt keine Entschuldigung, diese nicht zu schützen“ sagte Stephan
Lutter, Meeresschutzexperte des WWF. Der WWF ist zuversichtlich, dass beim nächsten Ministertreffen des OSPAR-Abkommens zum Schutz des Nordostatlantiks im September 2010
die Bekanntgabe des weltweit ersten Netzwerks von sechs Meeresschutzgebieten auf der Hohen See erfolgen kann.
www.wwf.de
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WWF: Der Kniefall von Doha 2.4.10
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Frankfurt / Doha - Mit Anträgen zum Schutz der Roten Koralle, des Blauflossentunfischs und diverser Haiarten hätte die internationale Staatengemeinschaft auf der
UN-Artenschutzkonferenz in Doha die Gelegenheit gehabt, die Artenvielfalt in den Meeren besser zu schützen. Doch diese Chance wurde nach Einschätzung des WWF verspielt. Alle
Anträge zum Schutz der Meeresbewohner sind bei den Abstimmungen durchgefallen. Selbst dem seltenen Heringshai, der zunächst ein positives Votum erhielt, wurde am letzten Tag der
Konferenz doch noch der Schutz verweigert. „Die Meeresbewohner sind offenbar in den Augen vieler Staaten nicht schützenswert. Das ist ein Kniefall vor der Fischereilobby.
Kurzfristige, wirtschaftlichen Interessen scheinen von größerer Bedeutung als das Überleben der Arten“, kritisiert Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Mit der Ablehnung
des Handelsverbots für den hoch bedrohten Blauflossenthunfisch wird dieser weiterhin als Sushi-Delikatesse auf dem japanischen Markt enden – und das, obwohl die Population
nach WWF-Angaben um bis zu 85 Prozent eingebrochen ist. Ähnlich dramatisch sei die Situation von Weißspitz-Hochseehai und Hammerhai. Die großen, charakteristischen Flossen dieser
Raubfische landen wohl auch in Zukunft in der Suppenschüssel. Afrikanischer Elefant und Tiger gehören nach Einschätzung des WWF zu den wenigen Gewinnern der Konferenz.
„Bei den Anträgen zum Blauflossentunfisch und den Haien ging es darum, das dauerhafte Überleben dieser Arten zu sichern. Es ist eine Schande, dass sich hier Staaten durchsetzen
konnten, die schonungslos ihre Gewinninteressen verfolgen“, sagt Volker Homes. Vor allem Japan, China und ihre Verbündeten hätten die Konferenz offen und aggressiv
torpediert. So feierte beispielsweise die japanische Delegation die Entscheidung zum Blauflossenthunfisch mit Sushi-Häppchen, die aus eben dieser hoch bedrohten Fischart
hergestellt wurden. „Es ist fraglich ob es bei der nächsten UN-Artenschutzkonferenz in drei Jahren noch genügend Blauflossenthunfische im Mittelmeer gibt, damit sich ihr Fang
überhaupt lohnt“, sagt Volker Homes. Auch die Rote Koralle, als Bestandteil von Schmuck und Medizinprodukten beliebt, sei weiterhin der starken kommerziellen Nutzung
schutzlos ausgeliefert. Inzwischen gibt es nach WWF-Angaben im Mittelmeer fast nur noch kleine, nicht fortpflanzungsfähige Kolonien. „Es findet ein Ausverkauf des Mittelmeeres an
den Meistbietenden statt“, fasst Homes die Entscheidungen zusammen. Verbrauchern rät der WWF auf Hai-Produkte wie Schillerlocke (Dornhai) oder Kalbsfisch (Heringshai) zu
verzichten. Afrikanischer Elefant und Tiger gehören nach Einschätzung des WWF zu den wenigen Gewinnern der Konferenz. So sind Tansania und Sambia mit ihren Anträgen
gescheitert, eine Lockerung des Verbots beim Elfenbeinhandel herbeizuführen. „Besonders die Ablehnung des Antrags von Tansania ist von entscheidender Bedeutung für den Schutz
afrikanischer Elefanten. Die Vertragsstaaten haben sich mit ihrem Votum klar zum Schutz dieser Art bekannt“, erklärt WWF-Experte Homes. Tansania hatte einen Antrag
eingereicht, der die Erlaubnis für den Handel mit Jagdtrophäen für nichtkommerzielle Zwecke beinhaltet. Außerdem wollte das afrikanische Land seine staatlichen Lagerbestände an
Rohelfenbein (rund 90.000 Kilogramm) verkaufen und das Handelsverbot für Häute, Lederwaren und lebende Tiere lockern. Als Erfolg wertet der WWF außerdem eine Resolution zum
effektiveren Schutz der letzten 3.200 Tiger in freier Wildbahn. Der von der Europäischen Union eingebrachte Text war in seiner ursprünglichen Form zwar am Widerstand der
Tigerverbreitungsstaaten gescheitert. Immerhin konnten sich die Verhandlungsdelegationen auf einen Kompromissvorschlag einigen. Demnach soll die grenzübergreifende Zusammenarbeit
im Kampf gegen Wilderei und Schmuggel mit Tigern verbessert werden. Außerdem wurde angekündigt, eine internationale Tiger-Datenbank für ein besseres Monitoring aufzubauen. Der WWF
kritisiert jedoch, dass eine der Hauptbedrohung, nämlich die asiatischen Tigerfarmen,im finalen Text keine Berücksichtigung mehr finden. Aktuell gibt es Bestrebungen von
entsprechenden Lobbygruppen nationale Handelsverbote für Zuchttiger zu lockern. Das würde, so befürchtet der WWF, die Wilderei allerdings weiter anheizen. Eine
Verschnaufpause gewährt die internationale Staatengemeinschaft auch dem Zagros-Molch aus dem Iran. Der boomende Internethandel hatte die Art an den Rand der Ausrottung geführt.
Zukünftig dürfen die wegen ihres Musters bei Sammlern sehr begehrten Tiere nicht mehr im Ausland verkauft werden. In freier Wildbahn leben nach WWF-Angaben derzeit weniger als
1000 Exemplare.
www.wwf.de
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Sharkproject: Hände weg von Haien 28.2.10
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Das neue Haiproblem.
Der Hai-Tourismus boomt. Es gibt fast keine Haiart mehr, die nicht von adrenalinsüchtigen Tauchern, hautnah beobachtet werden kann. Immer mehr
Tauchguides bieten Haifütterungen an – auch mit den als potenziell gefährlich geltenden Arten, wie zum Beispiel Tigerhaie. Und mit der Anzahl der Begegnungen steigt auch
das Risiko eines Haiunfalls. Die Gründe dafür liegen in der Konditionierung der Tiere, das heißt der Gewöhnung an den Menschen durch die regelmäßigen Fütterungen und vor allem an
einer zunehmenden Respektlosigkeit der Taucher den Tieren gegenüber. Haie werden heute von vielen fast als Schoßtiere betrachtet. Unzählige Bilder und Filme belegen, wie Taucher
Haie an Flossen ziehen und auf der anderen Seite, die aufdringlichen Tiere nur mühsam abwehren können. Erste tödliche Unfälle sind bereits passiert. Eine der Organisationen,
die die Ungefährlichkeit der Haie Menschen gegenüber mit als erste propagiert hat, zieht jetzt die Bremse. SHARKPROJECT hat seit der Gründung vor 7 Jahren mit vielen
Dokumentationen, Filmen und Vorträgen sehr erfolgreich, das Killerimage der Tiere verändert und Haie als ganz normale Tiere präsentiert. „Das sind sie auch“, so Gerhard
Wegner, der Präsident der Organisation, „Haie sind weitab vom menschenfressenden Killer. Aber sie sind auch keine Schoßtiere. Und wenn Bilder sehen, wie sich ein Taucher an der
Rückenflossen eines Tigerhais mitziehen lässt oder sich mitten in eine Haifütterung begibt, dann stellen sich bei uns die Nackenhaare auf. Niemand würde sich hautnah an ein
fressendes Löwenrudel wagen aber bei Haien meint man, das machen zu können. Was wir brauchen ist wieder Respekt. Respekt vor Raubtieren mit großen Zähnen!“. Die Forderung
der Organisation ist eindeutig: Klare Regeln für Anbieter von Tauchreisen, was Fütterungen betrifft und Respekt den Tieren gegenüber. „Hands off – Hände weg!“ ist
deshalb die klare Aufforderung, die die Haischutzorganisation zusammen mit der ägyptischen Umweltorganisation HEPCA auf der Wassersportmesse „BOOT“ präsentierte. Dazu gibt
es Informationsbroschüren mit vielen Tipps und Empfehlungen, die zum Beispiel auf allen Safaribooten in Ägypten verteilt werden. Vorgestellt wurde auch ein Haistick – ein
neuartiger Teleskopstab, der aufdringliche Haie auf Distanz halten soll. Entwickelt und erprobt wurde dieser Stab von Jim Abernethy, der ähnliche Sticks schon seit Jahren bei
seinen Haitouren einsetzt und seine Entwicklung, der Haischutzorganisation kostenlos zur Verfügung stellte. „Wir wollen keine neue Angst vor Haien schüren“, so Gerhard
Wegner, „das wäre die falsche Übersetzung unserer Kampagne. Aber jeder neue Haiunfall, der durch die Kombination von Haien, die ihre Scheu verloren haben und Tauchern, die ihren
Respekt verloren haben, geschieht – bewirkt, dass das der Hai wieder als Killer und Menschenfresser in der Presse erscheint. Und diese Angst verhindert den dringend
notwendigen Schutz der Tiere, die weltweit vor der Ausrottung stehen. Und dafür kämpfen wir zusammen mit der HEPCA und vielen anderen Haischutz-Organisationen!“. Weitere
Informationen und ausführliche Tipps zur Auswahl von Haireise-Anbietern und Verhaltensregeln bei Haibegegungen gibt es unter www.sharkproject.org
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Weltweit einzig: Haiwissen interaktiv 28.2.10
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Die neue Shark-CD mit integriertem Haivortrag für Haischützer.
Düsseldorf, 23.1.2020: Breite Aufklärung über die dramatische Situation der Haie ist eine der
Hauptaufgaben der vor 7 Jahren gegründeten Haischutzorganisation SHARKPROJECT. Zehntausende von Menschen waren bisher in den Vorträgen der Organisation oder haben sich über die
umfangreichen Informationsmaterialien der Organisation weitergebildet. Mit der neuen interaktiven Shark-CD beschreitet Sharkproject völlig neue Wege der Aufklärung. Neben der
weltweit einzigartigen interaktiven Hai-Bibliothek der CD ist auch ein Multimediavortrag mit vielen Filmen integriert. Dazu gibt es ein ausführliches Referenten-Manual. Damit kann
jeder selbst einen hochspannenden Haivortrag vor Freunden, Bekannten oder der Familie halten. Die über 100 Bilder und Filme sind für nichtgewerbliche Vorträge lizenziert und
können damit ohne Copyright-Probleme durchgeführt werden. Zu beziehen ist die neue Shark-CD ab April 2010 über den Internet-Shop der Organisation. Der Preis liegt bei Euro
39,95. Der Erlös der interaktiven CD wird für die laufenden Haischutzprojekte der Organisation verwendet.
Mehr Infos: www.sharkproject.org
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- Hannes Jaenicke ist der SHARK GUARDIAN des Jahres 2010 -
- Die Bahamas wurden zum Haifeind des Jahres-
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Der bekannte deutsche Schauspieler Hannes Jaenicke wurde dieses Jahr auf der BOOT, Düsseldorf zum Shark Guardian, dem Hai-Wächter des Jahres 2010 gewählt. Die international
renommierte Auszeichnung, die von der Haischutzorganisation SHARKPROJECT nun zum 6. Mal verliehen wurde, erhielt Hannes Jaenicke, für seine ZDF-Dokumentation „Im Einsatz für die
Haie“, die im Oktober 2009 im ZDF zur besten Sendezeit ausgestrahlt wurde. Die Bilder und die Story der engagierten Dokumentation schockierten und rüttelten auf. So
verzeichnete direkt nach der Sendung alleine Sharkproject über 30.000 Besucher seiner Website. Die Auszeichnung erhielt der beliebte Schauspieler einerseits für sein
langjähriges Engagement für den Tierschutz und vor allem als Initiator und Moderator dieser engagierten TV-Dokumentation, die vom ZDF zur besten Sendezeit um 20.10 Uhr
ausgestrahlt wurde. Den Negativ-Award, den SHARK ENEMY (Haifeind) des Jahres wurde verliehen an Mike Braynen, den Direktor des Department of Marine Ressources, Bahamas. Er bzw.
die Bahamas erhielten den Negativ-Award für die Doppelpolitik, einerseits nach außen hin Haie schützen zu wollen und andererseits die Sportfischerei auf Haie breit zu
unterstützen. Ein selten deutliches Beispiel, wie Kommerz die Tierschutzpolitik eines Staates bestimmt und aushebelt. Gewählt wurden die Award-Gewinner von einer breiten
Community von Hai-Schützern. Abgestimmt wurde über die Kontaktportale Xing und die weltweite größte Website über Haie www.Sharkproject.org.
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