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18. August 2003, Tampa – Florida
Odyssey Marine Exploration INC., führend in der Tiefseeerforschung von Schiffswracks glaubt das Wrack des
Schaufelraddampfers SS REPUBLIC lokalisiert zu haben. Dieses Wrack ist das Hauptziel eines Projekts unter dem Codewort „Bavaria“, nach dem in einer der teuersten und
längsten Wracksuche geforscht wurde. In den vergangenen 12 Jahren wurden mehr als 1500 Quadratmeilen nach dem Wrack auf dem Meeresgrund gescannt, allein 1000 Quadratmeilen davon
in den abgelaufenen zwei Jahren durch die Odyssey Marine Exploration INC. Insgesamt 24 Ziele wurden dabei entdeckt und durch ferngesteuerte Klein – U – Boote, sog.
ROV`s untersucht, nachdem hochentwickelte Side – Scan – Sonare von Edgetach Chirup sowie Seaspy Overhauser Magnetometer eingesetzt worden waren.
Die SS Republic
sank in tiefen Meeresbereichen im Jahr 1865, nachdem ein zweitägiger Hurrican über dem Schiff getobt hatte. Nach dem Untergang wurde die gesamte Mannschaft und überlebende
Passagiere gerettet, eine nicht näher bestimmte Zahl von Passagieren wurde im Verlauf des Sturms vom Schiff gerissen.
Das Schiff war auf dem Weg von New York nach New
Orleans. Es wurde berichtet, dass es eine Ladung von $ 400.000,- Dollar in Goldmünzen an Bord hatte zur finanziellen Unterstützung der Wiederaufbaumaßnahmen nach dem
Bürgerkrieg. Dr. Donald Kagin, ein führender Experte in Fragen von Goldmünzen dieser Epoche vertritt die Meinung, dass der heutige Marktwert dieses Goldschatzes mit $ 150
Millionen Doller oder mehr beziffert werden kann.
„Bei einer Fracht von alles in allem 20.000 Goldstücken in 20 $ Werten erwarte ich, dass jede Münze einen aktuellen
Einzelwert zwischen $ 6.000,- und $ 9.000,- haben wird. Ich beziehe diese Berechnung auf die Erlöse von Funden aus den Wracks der CENTRAL AMERICA und der BROTHER JONATHAN“,
stellt Kagin fest. Natürlich hängt der Wert der Münzen von ihrem Zustand ab, doch sollten sie gut konserviert worden sein, sind die geschätzten Erlöse zu erzielen. Sollte dem so
sein, wäre die Ladung dieses Wrack die wertvollste, die je geborgen werden konnte.
Nach gegenwärtiger Einschätzung des Bergungsunternehmens dürfte es nicht erforderlich
sein irgendwelche behördlichen Erlaubnisse für die Arbeiten am Wrack einholen zu müssen, Man ist nach Prüfung der Unterlagen zur Meinung gelangt, dass weder von Seiten der
Regierung noch von ausländischer Seite das Schiff oder seine Ladung von Rechten Dritter belegt sind. Zudem liegt das Wrack außerhalb der territorialen Grenzen der USA. Erste
archäologische Untersuchungen des Wracks sind ab September 2003 geplant. Die Fundstelle liegt in 510 Metern Tiefe, etwa 160 km vor der amerikanischen Ostküste.
Weitere Informationen: http://shipwreck.net/pr53.html
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